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Willkommen bei SIVASH®! Hier finden Sie mineralreiche Heilerde, Badesalz und Magnesiumchlorid

Die Heilkraft aus dem Salzsee

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Die Heilkraft aus dem Salzsee

Ärzte und Heilpraktiker über Sivash-Heilerde

Physiotherapeutin über Peloidtherapie mit Siwasch-Heilschlamm

Siwasch-Heilschlamm in der Peloidtherapie

Interview mit Nadezhda Voloshko, Ärztin-Physiotherapeutin der Kinderklinik in Poltava

Der wichtigste Grundsatz der Ärzte ist „primum non nocere“ (zuerst einmal nicht schaden). Und das ist genau die Alternative, die dem Patienten niemals Schaden zufügt, wenn die Heilung richtig, rationell, durchdacht, in der Absprache mit dem Arzt durchgeführt wird.

Übersetzung des Interviews

Die Natur heilt und der Arzt verarztet.

Momentan ist die starke Tendenz zur Disbalance der Medikamenteneinnahme und natürlichen Wirkungsfaktoren zu beobachten. Das Problem ist, dass immer mehr Menschen von der falschen Medikamenteneinnahme betroffen sind, was zu weiteren ernsten nosologischen Erkrankungen führt. Jetzt spricht man sogar von der „Medikamentenerkrankung“. In Harvard stellte man ein Phänomen fest – „Verschreibungskaskade“. Das heißt, die unerwünschten Arzneimittelwirkungen werden vom Arzt als neue Krankheit interpretiert, was häufig zur Verschreibung neuer Medikamente führt, um die Symptome zu behandeln. Dadurch kann eine Kaskade von zusätzlichen unerwünschten Arzneimittelwirkungen beginnen, die ihrerseits zu weiteren Arzneimitteltherapien führen können.

Es ist normal, dass die Ärzte immer was neues suchen aber auch das schon längst Erforschte nicht vergessen. Deswegen ist es wichtig, die natürlichen Mittel in die Behandlung der Erwachsenen und Kinder einzubeziehen und diese zu kennen.

Ein sehr interessantes Thema ist die Peloidtherapie. Das ist die Behandlung mit Schlamm. Es gibt nichts neues darin, da diese schon 4000 Jahren v. Chr. angewendet wurde. Es wurden die Tontöpfe ausgegraben, mit den Schriften und Zeichnungen, die die Heilstätten darstellen: Schlammbecken, die heilten und einzigartige Eigenschaften besaßen. In 1827, was auch schon ziemlich weit zurück liegt, wurde der erste Heilerde-Kurort in Saki (Krim) eröffnet. Das heißt, die Peloidtherapie hat eine lange Geschichte.
Das Problem ist nur, dass es ziemlich aufwendig und teuer ist, die Heilschlamm-Kurorte zu besuchen. Aber jetzt gibt es eine gute Möglichkeit, die Peloide, den Schlick des Siwaschsees zuhause anzuwenden. Man kann diesen bei den Erwachsenen und Kindern anwenden. Der Schlamm wird als heilendes und als vorbeugendes Mittel angewendet. Auch während der Genesung. Bei der richtigen Anwendung des Heilschlammes kann man ziemlich lange ein gesundes Leben führen.
Warum ist der Heilschlick des Siwaschsees so großartig? Der Schlamm ist eine Bodenablagerung des Salzgewässers. Es ist wichtig, die leichte alkalische Reaktion des Schlicks zu erwähnen. Der Heilschlamm beinhalten sowohl organische als auch anorganische Mikroelemente. Schon die Auftragung des Schlamms auf die Fläche von 1 cm² führt zu einer Reaktion des Körpers. Der Körper reagiert vielseitig. Hier schalten sich die Wärmerezeptoren ein. Man erwärmt den Schlamm bis zu einer bestimmten Temperatur, aber unbedingt nach der Arztempfehlung. Ich möchte nochmal betonen, auch wenn der Schlamm so leicht zugänglich ist, seine Anwendung soll nur nach der ärztlichen Empfehlung erfolgen! Die Beratung ist notwendig. Diese ist nicht nur vor dem Anfang sondern auch während der Anwendung nötig. Der Temperaturfaktor muss während der kompletten Behandlung berücksichtigt werden. Die Temperatur, die für jeden Patienten bestimmt wird, kann variieren. Wegen dem Temperaturfaktor wird die Körpertemperatur lokal erhöht. Warum passiert das? Weil der Schlamm ein guter Wärmespeicher ist und die Wärme sehr langsam abgibt. Die Körpertemperatur erhöht sich um ca. 2,5°C. Folglich reagieren die Rezeptoren in der Haut und im Zellstoff unter der Haut. Die biologisch aktiven Stoffe wie Histamin und Acetylcholin werden freigesetzt. Die Ärzte wissen, dass diese antiallergischen Stoffe die Funktion des zentralen Nervensystems verbessern. Und das ohne irgendwelche medikamentöse Mittel.
Weiter kommt der mechanische Faktor ins Spiel. Der Schlamm kann dünn aufgetragen werden aber auch in den größeren Mengen. Die Mechanorezeptoren der Haut fangen an zu arbeiten. Auch der Druck auf die tiefer liegenden Rezeptoren ändert sich, was zur Verbesserung deren Reaktionen führt. Der beruhigende Effekt verbessert sich. Es kommt auch zur Erweiterung der Gefäße. Was auch sehr wichtig ist.
Außerdem sind die chemischen Stoffe im Siwasch-Schlick sehr vielseitig. Sie wirken auf die Haut. Die bakteriologischen Bestandteile reagieren mit den Bakterien auf der Hautoberfläche. Und dies führt zur Verbesserung des Hautzustandes. Die Säuberung findet statt, da der Schlamm ein guter Sorbent ist. Auf der Ionenebene wird die Haut gereinigt. Auf der strukturellen Ebene verbessert sich die Elastizität des Bindegewebes. Kolloidale Narben, die auf der Haut vorhanden sind, unterliegen auch einem Einfluss. Das ist die Wirkung auf die Haut.
Der Schlick wirkt auch auf der physiologischen Ebene wundervoll. Der Wirkungsmechanismus ist auch hier vielseitig. Wenn zuerst der Sympathikus (sympathisches Nervensystem) eingeschaltet wird, dann kommt es später zu dem parasympathischen Effekt. Der Mensch entspannt und beruhigt sich. Deswegen wird es empfohlen, die Heilerde-Applikationen warm zu machen (Temperatur bis zu 40°C). Obwohl, wenn die warmen Anwendungen dem Patient untersagt sind, kann der Schlamm auch in der athermischen Form angewendet werden. D.h. bei der Temperatur von 26-28°C. Nachdem der Patient sich gebadet hat, ganz normal 15-20 min. In der Zeit die Heilerde-Applikation wird bis zur benötigten Temperatur erwärmt. Dann kann der Schlamm auf die vorgesehene Hautstelle appliziert werden. 15-20 min., abhängig von der Anwendung, Alter und Verlauf der Erkrankung oder Genesung. Der Patient erholt sich liegend (für die Entspannung) mit der aufgetragenen Heilerde, eingewickelt in ein Tuch aus dem natürlichen Stoff. Nach 15-20 min. wird der Heilschlick abgewaschen. Das bedeutet, die Heilerdeanwendung kann praktisch in jedem Zuhause durchgeführt werden – der Wille ist entscheidend.
Der wichtigste Grundsatz der Ärzte ist „primum non nocere“(zuerst einmal nicht schaden ). Und das ist genau die Alternative, die dem Patienten niemals Schaden zufügt, wenn die Heilung richtig, rationell, durchdacht, in der Absprache mit dem Arzt durchgeführt wird.

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